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Christoph
on 21:20 |
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Es heißt immer, unsere Gesellschaft sei frei, und während wir dieses Frei-Sein preisen, ist gar nicht sicher, ob diese Freiheit nicht unversehens ihrer Substanz beraubt wird. Freheit ist kein Dekorationsstück, sondern sie wird allein durch wirkliche Ausübung erhalten. Mit anderen Worten: Dadurch, daß einer täglich etwas tut, um frei zu werden kann er erst frei sein. In diesem Sinne können wir etwa die Freiheiten und Rechte der modernen Gesellschaft eine sehr lästige Angelegenheit für jene Leute nennen, die die Trägheit des Lebens mögen. Lästig dürften sie auch für die sein, die...
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Christoph
on 13:02 |
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In der Telepolis ist ein deprimierender Artikel über den Umgang von Politikern und Gerichten mit Bürgerentscheiden veröffentlicht worden. Anlässlich meiner Magisterarbeit möchte ich dieses beflügelnde Zitat des (ehemaligen) Düsseldorfer Oberbürgermeisters Joachim Erwin (CDU) niemandem vorenthalten:
“Deshalb sage ich ja immer, dass man über Stadtplanung nicht demokratisch abstimmen...
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Christoph
on 08:05 |
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Was nicht von dem Menschen selbst gewählt, worin er auch nur eingeschränkt und geleitet wird, das geht nicht in sein Wesen über, das bleibt ihm ewig fremd, das verrichtet er nicht eigentlich mit menschlicher Kraft, sondern mit mechanischer Fertigkeit.
aus “Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen”. Beliebig anzuwenden auf Schule, Universität, Beruf (insbesondere Arbeitsvermittlung).
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Christoph
on 11:43 |
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Nach knapp zwei Jahren gibt es ein neues Design. Die Hütte auf dem Bild steht am Waldrand in der Nähe von Geltendorf, falls es jemand wissen will :)
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Christoph
on 21:17 |
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Nachdem ich jetzt mein Magisterthema habe (Midorizukuri in Sapporo – Stadtplanung zwischen Ökologie und Basisdemokratie), bin ich beim Lesen über etwas Schönes gestolpert:
Von Sherry Arnstein stammt “Ladder of Citizen Participation”(siehe Bild unten), in der sie die Ebenen auf denen Bürgerbeteiligung stattfindet. In der Literatur zu Fallbeispielen von partizipativer Parkverwaltung findet man die verschiedenen Level wieder – und mit steigendem Level steigt auch oft das Unwohlsein der wissenschaftlichen Autoren. Meist wird ein Ansatz bevorzugt, in dem nur...
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Christoph
on 22:10 |
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So, hier bin ich wieder! Ich weiß, ist eine ganze Weile her. Nach einem Schnuppersemester Ecology, Evolution and Systematics Master widme ich mich ab jetzt meiner Magisterarbeit! Es ist soweit! Und zwar zum Thema basisdemokratischer Stadtplanung bzw. Grünflächenplanung in Sapporo. Dort war ich letzten Sommer, habe Material besorgt und ein wenig Feldforschung betrieben. Daraus entstand eine Hauptseminararbeit und ein Paper, das eventuell bald publiziert wird. Ab April werde ich dann zusammen mit Yumi wohnen, die für ein Jahr nach Deutschland kommt.
Und damit es auch beim Blog etwas neues...
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Christoph
on 19:05 |
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Manchmal gerät Gutes in Vergessenheit. So zum Beispiel beste wissenschaftliche Arbeit aus dem Jahr 1927: Schon damals gab es klare Richtlinien, glücklich zu heiraten. Und das alles einfach und übersichtlich, dank der wissenschaftlichen Heiratsergebnisvorhersage. Danke, Wissenschaft.