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Christoph
on 00:07 |
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It is for ourselves, and not for remote descendants or any abstract morality, that we think into the distant future. [...] For if the whole process of our life is directed toward preserving our species and personal genes, preparing for future generations is an expression of the highest morality of which human beings are capable.
E. O. Wilson, Biophilia
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Christoph
on 00:01 |
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Da findet nun eine demokratisch vorbildliche öffentliche Diskussion und Reflektion zum Thema Menschenrechte und Guantanamo statt. Es scheint darauf hinauszulaufen, dass Außenminister Steinmeier als Konsequenz der Behandlung Kurnaz durch den deutschen Staat zurücktreten muss. Die Vorwürfe reichen von der moralischen Seite bis zu unterlassener hilfeleistung und Beihilfe zur Menschenrechtsverletzung. Dazu gibt es einen Kreis von Beamten im Hintergrund, die zusammen mit Steinmeier dieses Verbrechen verwaltet haben, und es bleibt abzuwarten, in wie weit diese zur Rechenschaft gezogen...
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Christoph
on 20:51 |
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Da ich momentan sowieso keine Zeit dafür habe, aber auch das politische Umfeld an meiner Universität im Moment so einem Projekt nicht zuträglich ist, möchte ich mal ganz flugs und unreflektiert diese Ansatzpunkte für ein Uni-Umweltreferates online stellen. Kommentare und Nachträge, eigene Ideen etc. sehr gern gesehen!
Ökoassessment der Uni
Recyclingpapier in allen Druckern und Kopierern (oder zumindest FSC-zertifiziert)
Computer-Recycling
Wohnheime nachhaltig gestalten (also Wasser/Strom etc)
Dergleichen mit den Unigebäuden selbst (siehe Ökostrom)
Solarzellen auf den...
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Christoph
on 20:34 |
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The minimum that most minimalists want leaves in place just the institutions who protect their interests. That’s libertarians for you — anarchists who want police protection from their slaves.
Kim Stanley Robinson (als Charakter Coyote), Green Mars
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Christoph
on 01:43 |
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…und wider das Vergessen und Verdrängen:
Ein Bericht verschiedener Beteiligter aus Guantanamo.
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Christoph
on 22:55 |
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Ich sitze in der Ubahn.
Ich hänge meinen Gedanken nach. Eine Asiatin in ihren Fünfzigern steht mir gegenüber und liest Zeitung. Sie ist vornehm gekleidet, ihre Miene verrät nicht, was sie da liest. An den Zeichen erkenne ich, sie ist Japanerin. Eine Weile beobachte ich andere Fahrgäste. Mir ist, als könne ich die Isolation und Einsamkeit der Menschen in Form von sich gegenseitig abstoßenden Blasen sehen.
Ich spreche deine Sprache, sage ich zu ihr.
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Christoph
on 15:39 |
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Wenn Sie nicht zu uns kommen, kommen meine Mitbürger zu Ihnen.
- Eine Ministerin(?) aus Mali zum Thema Migration und Entwicklungshilfe, zitiert von einem Philosophielehrer von mir. Klare Worte, die sehr deutlich machen, wie dringend diese Problematik ist.
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Christoph
on 16:34 |
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Heute ein wenig länger, aber dafür von Hesse:
Man lacht über die Militärdienstverweigerer! Nach meiner Meinung sind sie das allerwertvollste Symptom der Zeit, auch wenn der Einzelne sonderbare Gründe angibt für sein Tun. Jetzt aber ist man schon so weit, daß eine ernsthaft Motion im Gange ist, man solle denen, die aus sittlichen Gründen den Dienst verweigern, Gelegenheit schaffen, ihren Dienst in ziviler Arbeit abzulösen. Vielleicht wird das nicht durchgehen, heut noch nicht, aber kommen wird es absolut sicher, und vielleicht kommt dann auch eine Zeit, wo auf drei Soldaten zehn...
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Christoph
on 23:00 |
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Das Volk ist jetzt zum Souverän geworden; wenn es sich aber damit zufriedengibt, Souverän zu sein und die Ausübung seiner Rechte vernachlässigt, kann es geschehen, dass es eines Morgens aufwacht und merkt, daß es nicht mehr der Souverän ist.
“Was man ist und was man tut – ‘Wer auf seinen Rechten schläft’”, Masao Murayama